
Nordkoreanische Arbeiter haben sieben Jahre lang DeFi-Projekte infiltriert, warnt Sicherheitsforscher
Ein Cybersicherheitsanalyst deckte auf, dass nordkoreanische Arbeiter seit etwa 2019 in DeFi-Protokolle eingebettet sind, während des DeFi-Sommers, als der Sektor zum ersten Mal explodierte. Diese Arbeiter haben Berichten zufolge über Jahre hinweg an zahlreichen Protokollen gearbeitet und werfen Sicherheitsbedenken auf. Die Infiltration scheint Teil breiterer Bemühungen zu sein, Zugang zu wertvollen Systemen zu erlangen und möglicherweise Kryptowährung oder sensible Informationen zu extrahieren. DeFi-Projekte haben typischerweise eine begrenzte Überprüfung und arbeiten pseudonym, was es Akteuren mit bösen Absichten leicht macht, Zugang zu erhalten. Diese Entdeckung hebt eine Sicherheitslücke in dezentralisierten Finanzen hervor, bei der Projektteams möglicherweise nicht gründlich die Herkunft der Mitwirkenden überprüfen. Die siebenjährige Zeitleiste zeigt, dass dies eine anhaltende, hartnäckige Bedrohung war.
Warum es wichtig ist
Dies ist wichtig, weil DeFi oft als vertrauenslos und dezentralisiert angepriesen wird, aber Menschen spielen dennoch eine Rolle. Sicherheitsverletzungen und böse Akteure können deine Mittel selbst in dezentralisierten Systemen beeinflussen. Wenn du erwägst, welche DeFi-Projekte du deinem Geld anvertraust, zeigt diese Geschichte, dass dir die Sicherheitspraktiken und die Teamüberprüfung des Projekts wichtig sein sollten.