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Regulatorische Kontrolle verschärft sich bei Krypto-Infrastruktur und politischen Spenden
Regulierung1 Min. Lesezeit

Regulatorische Kontrolle verschärft sich bei Krypto-Infrastruktur und politischen Spenden

Die US-Senatorin Elizabeth Warren leitete eine Untersuchung gegen Bitmain, einen in China ansässigen Hersteller von Bitcoin-Mining-Chips, ein und zitierte nationale Sicherheitsbedenken zur Abhängigkeit von ausländischer Technologie. Die Untersuchung spiegelt wachsende staatliche Aufmerksamkeit auf die geopolitischen Dimensionen der Kryptowährungs-Infrastruktur und Lieferketten wider. Kalifornien und das Vereinigte Königreich setzten beide Beschränkungen für Kryptowährungsspenden an politische Kampagnen um und sprachen Bedenken an, dass Kryptos pseudonyme Natur ausländische Einmischung oder Geldwäsche bei Wahlen verbergen könnte. Australiens Gerichte verhängten gegen Binance eine Geldstrafe von 6,9 Millionen Dollar für die fehlende ordnungsgemäße Verifizierung von Kundenidentitäten während der Anmeldung, was zeigt, dass große Börsen Konsequenzen für regulatorische Nichteinhaltung zu tragen haben. Brasilien verabschiedete Gesetze, die es ermöglichen, beschlagnahmte Kryptowährungen zur Finanzierung von Öffentlicher Sicherheit zu nutzen, was demonstriert, dass Regierungen praktische Verwendungen für konfiszierte digitale Vermögenswerte finden. Diese regulatorischen Maßnahmen signalisieren, dass Regierungen weltweit die Aufsicht über Mining, Zahlungen, politische Finanzierung und Kundenverifizierung verschärfen.

Warum es wichtig ist

Beschränkungen bei Mining-Ausrüstung könnten Bitcoins Dezentralisierung gefährden, wenn die USA den Zugang zu Chips ausländischer Unternehmen einschränken. Verbote für politische Spenden zeigen, dass Regierungen Kryptowährungen als wichtig genug einstufen, um wie traditionelles Geld zu regulieren, was ein Zeichen von Reife, aber auch erhöhter Aufsicht ist.

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